WITH LOVE

Helena Giuffrida

Wenn ein Kind stirbt

Für uns ist es das wichtigste dass sie in ihrem Leiden nicht alleine sind. Wenn ein Kind stirbt läuft man wirklich im Dunkeln. Wir möchten Möglichkeiten aufzeigen um eine kindgerechte Perspektive in den Abschied hineinzubringen.

Gegen den Kreislauf der Natur

Mutter oder Vater ist man sein Leben lang – und nichts ist schmerzhafter, als erleben zu müssen, dass das eigene Kind stirbt. Der Verlust eines Kindes reißt eine unermesslich große Wunde in die Seele der Angehörigen. Ohnmacht, Schuldgefühle, die schmerzhafte Erkenntnis dass die natürliche Ordnung durcheinander geraten ist. Angesichts der Grausamkeit eines frühes Todes, der Tod des eigens Kindes, möchten wir verweisten Eltern einen emotionalen Raum schenken, in dem sie im Rhythmus Ihrer Trauer agieren können.

Uns geht es inbesondere darum den Abschied so weich, warm und langsam wie möglich zu gestalten. Dazu gehört, dass man ganz bewusst und intensiv vom verstorbenen Kind Abschied nimmt. Wir ermutigen Sie bei ihrem aufgebahrtes Kind zu verweilen um es noch mal über die Wangen zu streicheln. 

 

Die Zeit danach...

„Und was passiert dann, wenn das Kind gestorben ist? Das Leben ist für die Eltern dann nicht zu Ende mit dem Tod des Kindes, sondern es beginnt jetzt ein verändertes Leben. Und zwar ein total verändertes Leben, ohne dieses Kind und dennoch mit diesem Schmerz des Todes zu leben. Und das gilt für die Geschwisterkinder genauso.“

Mit dem Sterben des eigenen  Kindes geht für die Eltern auch eine gemeinsame Lebensplanung zu Ende. Verlorenheit, Schuldgefühle und Entfremdung können die Folge sein. Für eine professionelle Unterstützung, vor allem für die Zeit nach der Beerdigung des Kindes, verweisen wir Sie gerne zu Caterina Beck, unserer sehr fürsorglichen Trauerhelferin