Über uns

Sterben, Tod und Trauer sind keine leichten Themen. Wir sind da, es Dir ein wenig einfacher zu machen – und eine „schöne“ Bestattung zu organisieren.

Als mein Vater gestorben ist, in einem kleinen italienischen Dorf, wurde er im Wohnzimmer meiner Eltern aufgebahrt. Freunde, Nachbarn und Bekannte kamen vorbei, um sich von ihm zu verabschieden – und uns beizustehen. Der Sohn meiner Schwester fürchtete sich anfangs vor dem offenen Sarg. Aber als er sah, wie normal die anderen damit umgingen, verlor er seine Scheu. Am Ende gab er seinem Opa einen Abschiedskuss. 

Es hat auch mit dieser Erfahrung zu tun, dass ich Bestatterin geworden bin.

Erst starb aber noch mein früherer Ehemann, mit dem ich ein Kind habe und bis zu seinem Tod freundschaftlich und liebevoll verbunden war. Ich konnte ihm beistehen, als er im Sterben lag – und dann auch seine Beerdigung mitgestalten.

Beide Male haben mich die Bestatter beeindruckt. Und überrascht: Ich habe gesehen, dass sie für alle Fragen ein offenes Ohr hatten, sich für uns als Familie interessierten und in dieser schwierigen Zeit unsere Begleiter waren.

Mein Vater und ich in Italien

Ich habe mich bei ihnen gut aufgehoben gefühlt.

Der Berliner Bestatter meines Ex-Mannes hat uns ermutigt, bei allem dabei zu sein, mitzumachen, die Vorbereitungen bis zur Beerdigung auch als Ritual zu sehen. Er ließ uns so sein, wie wir waren. Statt „so hat es zu sein“, gestalteten wir unsere individuelle Zeremonie. Dank diesem Bestatter bin ich zu meinem heutigen Beruf gekommen. Er steht mir bis heute mit Rat und Tat zur Seite, und wir tauschen uns aus.

Mir liegt es am Herzen, eine Bestattung und Trauerfeier als ein ganz individuelles und persönliches Ereignis zu organisieren. Und ich unterstütze das Abschiednehmen am offenen Sarg – weil das Begreifen dadurch Platz bekommt. Es hilft, ein Kapitel in Liebe und Frieden abzuschließen.

»Ich verstehe unsere Arbeit so, dass wir Dich als Begleiter durch eine schwierige Zeit führen.«

Nachdem ich jahrelang für größere Bestattungsfirmen gearbeitet hatte, war ich der Standardfloskeln (und auch der lieblosen Dekoration) überdrüssig. Und machte mich selbstständig.

Heute arbeite ich mit einem Team, das sich im Grunde zusammengefunden hat aus einem Freundeskreis. Und das größtenteils aus „Quereinsteigern“ besteht – unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Branchen, die alle mit Leidenschaft dabei sind.

Wir haben eine Dekorateurin, das ist Silke. Unsere Floristin Iris. Einen Filmausstatter. Einen Videokünstler, der Räume mit Projektionen gestaltet. Meine Assistentin Vero. Und natürlich unseren Fahrer, Peter.

Mancher Tod ist schmerzhafter

Mutter oder Vater ist man sein Leben lang – und nichts ist schmerzhafter, als erleben zu müssen, dass das eigene Kind stirbt. Ohnmacht, Schuldgefühle, das Gefühl, dass die natürliche Ordnung durcheinandergeraten ist… ganz viele Gefühle überwältigen Dich in dieser Situation.
 
Auch Suizid ist ein Tod, der besonders tiefe Wunden reißt. Scham, Schuldgefühle und Stigma machen es den Hinterbliebenen oft schwer, Raum für ihre Trauer zu finden. Und eine Bestattung zu gestalten, die ein gesundes Abschiednehmen möglich macht. 
 
Wir wissen, dass manche Sterbesituationen besonders schwierig sind. Und dass es umso wichtiger ist, mit einem verständnisvollen Bestattungsinstitut zusammenzuarbeiten. Wir haben vor starken Gefühlen keine Angst und sind darin erfahren, Dich gerade auch in einer solch schwierigen Situation durch die Bestattung zu führen. 

»Eine Bestattung lässt sich nicht wiederholen. Wenn sie gut „gelingt“, kann sie dazu beitragen, Frieden in die Trauer zu bringen.«

Silke gestaltet die Trauerfeier

»Wir behandeln die Toten so, als ob sie schlafen würden.«

Vero ist meine Assistentin

»Oft heisst es, die Trauerfeier ist das „letzte Fest“ – deshalb finden wir es wichtig, sie mit Bedacht und Liebe vorzubereiten.«

Iris macht wunderschönen Blumenschmuck

»Die Beerdigung ist einer der privatesten Momente – und ein Moment, in dem die Hinterbliebenen sehr verletzlich sind.«

Unser Fahrer Peter

»Bei aller Traurigkeit kann eine Bestattung auch schön sein, weil sie Eure Liebe zum Ausdruck bringt.«

Hansjörg töpfert unsere Urnen